
{"id":2348,"date":"2016-09-13T10:09:16","date_gmt":"2016-09-13T08:09:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dentaltravel.ch\/blog\/?p=2348"},"modified":"2017-05-09T10:28:12","modified_gmt":"2017-05-09T08:28:12","slug":"es-war-einmal-der-moskauer-platz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dentaltravel.ch\/blog\/land-und-leute\/es-war-einmal-der-moskauer-platz.php","title":{"rendered":"Es war einmal\u2026 der Moskauer Platz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2847\" src=\"https:\/\/www.dentaltravel.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/szell-kalman-ter-300x169.jpeg\" alt=\"Sz\u00e9ll K\u00e1lm\u00e1n T\u00e9r\" width=\"300\" height=\"169\" \/>Budapest ver\u00e4ndert sich dynamisch und schnell\u2026 und manchmal \u00e4ndern sich dabei auch die Namen der Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze. Vor allem nach der Wende 1989 wurden die Begriffe Stalin und Lenin von Pl\u00e4tzen und Boulevards, wie deren Statuen, entfernt. Doch der Moskauer Platz im Zentrum von Buda behielt vorerst seinen Namen. Und der Name war auch Programm, denn bis vor zwei Jahren herrschte an diesem gesch\u00e4ftigen Verkehrskontenpunkt Budas noch ein richtiges \u201eOst-Feeling\u201c. Alles war heruntergekommen, es war schmutzig und laut, es gab kein Gr\u00fcn, und der Platz wurde von billigen Buden, Trinkhallen und deren Publikum beherrscht. In der Mitte befand sich die U-Bahn Station Moskauer Platz, die, wie die gesamt U-Bahn Linie M2, von den Russen erbaut wurde. Somit glich sie Stationen in Moskau oder Kiew\u2026 und ja, man f\u00fchlte sich dadurch fast wie in Moskau.<\/p>\n<p>In Folge \u00e4nderte sich (fast) alles. Dem Platz wurde 2011 sein urspr\u00fcnglicher Name zur\u00fcckgegeben: Sz\u00e9ll K\u00e1lm\u00e1n T\u00e9r. 2014 wurde mit umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten begonnen. Kein Stein blieb auf dem anderen\u2026 bis auf die Eingangshalle der U-Bahn Station. Sie erstrahlt originalgetreu in neuem Glanz, deshalb erinnert sie uns noch an den alten Moskauer Platz mit ihrer Retro-Architektur aus den 70er Jahren. Erg\u00e4nzt wurde sie mit einem historischen Stadtplan von Buda &amp; Pest, der auf riesengro\u00dfen Steinplatten gemei\u00dfelt wurde. Nun z\u00e4hlt der Platz zu einem der modernsten und durchgestyltesten Pl\u00e4tze von Budapest. Es gibt viel Gr\u00fcn, eine moderne Digitaluhr, Sitzb\u00e4nke im Lounge-Stil, spezielle Pflastersteine, farbenfrohe LED-Beleuchtungssysteme, Brunnen und Wasserfont\u00e4nen. Besonders bei Dunkelheit und seiner bunten Beleuchtung w\u00e4hnt man sich eher in Chicago, als in Moskau oder Budapest. Ein neuer Radweg quert den Platz abseits vom Stra\u00dfenverkehr und erm\u00f6glicht ein sicheres Passieren des Platzes. Eine Lokalszene beginnt sich zu etablieren. Zing-Burger und die Absolut-Wodka-Bar sind erste Anzeichen, dass hier vielleicht einmal ein neues Ausgeh-Viertel entstehen wird.<\/p>\n<p>Noch ein Geheimtipp: Am Nachbarplatz, dem Sz\u00e9na-T\u00e9r befindet sich im Winter ein Eislaufplatz (Budai M\u0171j\u00e9gp\u00e1lya), der von einer Mauer umgrenzt wird. Ein Teil dieser Mauer war einst einmal die alte mittelalterliche Stadtmauer von Buda. Es ist der einzige erhaltene Teil dieser historischen Stadtmauer. Also Eislaufen in historischer Umgebung ist hier ebenso m\u00f6glich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Budapest ver\u00e4ndert sich dynamisch und schnell\u2026 und manchmal \u00e4ndern sich dabei auch die Namen der Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze. Vor allem nach der Wende 1989 wurden die Begriffe Stalin und Lenin von Pl\u00e4tzen und Boulevards, wie deren Statuen, entfernt. Doch der Moskauer Platz im Zentrum von Buda behielt vorerst seinen Namen. 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